Der Weizen… er lauert überall. Ich habe damals ein Buch gelesen, »Die Weizenwampe« dass mich vor 6 Jahren sehr inspiriert hat. Damals glaubte ich, dass es gesünder sei, einfach auf Weizen zu verzichten, somit das Gluten zu reduzieren und den Darm sauber zu halten. Doch so einfach ist es nicht. 

 

Durch den Verzicht auf Gluten und auch auf Getreide ergeben sich einige Vorteile für dich und deinen Körper:

-Darmzellen regenerieren sich, weil sie von Gluten nicht geärgert werden 

-der Magen-Darm-Trakt beruhigt sich, da keine Reizstoffe durchlaufen 

-Gluten behindert die Fettverbrennung 

-Gluten sind Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben 

Wenn Getreide und Gluten aus dem Ernährungsplan wegfallen, haben wir mehr Möglichkeiten, kreativ zu kochen, da wieder mehr Gemüse, Fleisch und Fisch auf dem Teller landet, das unterschiedlich zubereitet werden kann!

Gluten entsteht übrigens, wenn sich die Eiweiße der Getreidesamen durch Feuchtigkeit verbinden. Die meisten Getreidesorten, wie zum Beispiel Weizen, Dinkel und Roggen, enthalten diese Eiweiße und bilden Gluten.

Glutenfreie Nudeln sind jedoch nicht viel besser. Häufig bestehen diese aus Erbsenmehl, Maismehl, Linsenmehl…etc. Bei übermäßigen Verzehr können diese Mehlsorten auch zu Bauchschmerzen führen.

Wer sich mit Ersatz zum Weizen ernährt, ist weder gesünder, noch hilft es beim Abnehmen, wie viele hoffen. Diese Produkte sind meist trockener und um das auszugleichen und den Geschmack zu verbessern, ist meist der Anteil an Zucker und Fett in solchen Produkte höher.

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Bis vor etwa 200 Jahren war Gluten kein großes Problem. Dann kam die Industrialisierung und mit ihr zwei Gründe, warum Gluten uns heute mehr schadet denn je:

1)Getreide wurde fast immer in Form von Sauerteig verarbeitet und dann zu Brot verbacken. Im Sauerteig sind Mikroorganismen drin, wie z.B. Hefe oder Milchsäurebakterien, die Gluten und andere Reizstoffe im Getreide abbauen und das Getreide so bekömmlicher machen. (Durch die Industrialisierung des Bäckerhandwerks ist Sauerteigbrot heute die absolute Ausnahme) 

2.)Die Züchtung wurde in den letzen 200 Jahren extrem verändert, um den Glutengehalt in Getreide weiter zu erhöhen. Besonders im Weizen, Roggen und Dinkel. Denn Gluten verbessert die Backeigenschaften, daher war es ein wirtschaftlich interessantes Ziel, immer glutenhaltigeres Getreide zu züchten.

Wir Menschen essen seit vielen hundert Jahren Gluten und Getreide und es war nie ein Problem. Aber besonders heute werden die Gesundheitsrisiken immer stärker, da die Industrialisierung des Bäckerhandwerks immer dramatischere Züge annimmt. Das Gluten landet fast vollständig in unserem Darm und tut das, was eigentlich die Pflanze machen sollte: zerstört den Verdauungstrakt und schädigt unsere Darmzellem.

Der Mensch ist für das Überleben heute nicht mehr auf Getreide angewiesen, zudem scheint Getreide durch die Industrialisierung nach und nach zum Problem zu werden. Also kann es wirklich helfen, Getreide komplett zu meiden.

Dein Körper wandelt Weißmehl bzw. die Stärke in deinem Dünndarm sehr schnell in reinen Zucker um. Denn besonders Weißmehl hat einen hohen glykämischen Index. Das ist ein Maß, das zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf deinen Blutzuckerspiegel dient: Je mehr Kohlenhydrate und Glucose ein Lebensmittel enthält und je leichter und schneller es verdaulich ist, desto schneller gelangt die Glucose in dein Blut und desto höher ist der glykämische Index. Die Folge: der Blutzuckerspiegel steigt. Besonders schnell verfügbare einfache Kohlenhydrate wie Zucker und Weißmehl haben einen hohen glykämischen Index. Da die Zuckerbestandteile aus Weißmehl schnell wieder verbraucht werden, sinkt dein Blutzuckerspiegel schnell und stark wieder ab und du bekommst dadurch dementsprechend schnell wieder Hunger.  Durch die Achterbahnfahrt des Blutzuckers kommt es  häufig zu Antriebslosigkeit, Unmotiviertheit und hoher Reizbarkeit.  So nimmst du beim Verzehr von einfachen Kohlenhydraten nicht nur viele Kalorien zu dir, sondern du isst folglich auch noch insgesamt mehr. 

Und diese Kombination führt dazu, dass viele Menschen zunehmen.

Der übermäßige Konsum von Weißmehl, vor allem bei fehlender Bewegung, führt zu Übergewicht und hieraus bedingt Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, Gelenkschäden oder sogar Krebs entstehen. 

 

Im Katrin-fit Programm bekommst du bei der Ernährungsumstellung einen gesunden und ausgewogenen Plan mit. 

 

Dieser enthält natürlich auch die bekanntesten  Weizenalternativen wie: Die Vertreter sind Buchweizen, Amarant, Quinoa und Chia(-Samen) – alles stärkehaltige und glutenfreie Körnerfrüchte, die ebenfalls sehr reich an Eiweiß und Mineralstoffen sind.

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